Transzendente Reptilwesen aus längst vergangenen Zeiten werden von einem Kult zu einer Symbiose gezwungen. Das gewährt Schutz gegen die Übernahme durch Yithianer, hat aber auch Nebenwirkungen.
Dieses Fragment liefert die Mythoswerkzeuge zum Kult der Gnos'shos: Ein altes Manuskript über eine bizarre Epiphanie, halluzinogene Traumdrogen und Rituale zur Enthäutung und Translokation der Seele in die Traumlande.
Die Menschen der Dämmerlande sind es gewohnt, seltsame und unerklärliche Dinge zu finden. Manche sind einfach Überbleibsel der Vergangenheit, düstere Zeugen der verlorenen Zivilisation eines zerstörten Deutschlands. Doch manchmal tauchen auch Objekte auf, die niemand erklären kann, der sich nicht mit den Werken der Kreaturen Azathoths beschäftigt hat. Und so gefährlich sie auch sind, man kann sie manchmal auch für einige Zwecke benutzen.
Bis zu 100 Personen versammeln sich ohne ersichtliche Absprachen auf öffentlichen Plätzen. In völliger Stille verharren sie in Fanalen der stillen Wut. Zurück bleiben unerklärbare Symbole und eingeschüchterte Passanten.
Die Zeitenwende erfordert große Anstrengungen. Die Kooperation bekam den Auftrag die Menge an geschöpfter Vi-Energie zu vervielfachen. Planungsziele wurden formuliert, Strukturen geschaffen, Geld und Personal bewegt. Man hat sich professionell beraten lassen. Holistic Gate wurde gegründet. Und man erntet, was man gesät hat!
Von Gnos'shos wird gesagt, sie sei ein sternengebärender Nebel, eine Weberin von Schicksalsfäden und Traumbildnerin. Jene, die ihr huldigen, erzählen von den weiten Ebenen der träumenden Siebengestirne, die sie beschreiten durften. Sie glauben die Macht innezuhaben, die Realität mit ihren Gedanken ändern zu können, und manch einer mag schon eine flüsternde Vorahnung von Dingen gehabt haben, die nur Augenblicke später eintraten; und wer kann schon sagen, ob die Welt vor einem Déjà-vu dieselbe war wie danach.
Wenn Gnos'shos in unsere Realität gelangt könnten all unsere Träume wahr werden.
Wer träumt nicht vom ewigen Leben? So auch die Kultistinnen und Kultisten des Ordens der göttlichen Auferstehung. Dieses Fragment beschreibt einen alten Kult, der sich der Anbetung von Shub-Niggurath und ihren Jungen verschrieben hat. Einst von Rittern des Deutschen Ordens gegründet, widmet sich diese Gemeinschaft auch heute noch ihren dunklen Geheimnissen.
Ursprünglich ein Beitrag von Uwe Mechenbier von der anRUFung 2018, hat Emanuel Wendler (aka Baldriantee) das ganze umfangreich ausgearbeitet und um zwei tolle Handouts ergänzt. Damit lässt sich das Fragment direkt als Szenarioaufhänger verwenden und hält hoffentlich Einzug in die eine oder andere Spielrunde.