Heinrich zu Richtenberg

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Verfluchter Jäger

– Nach einer Idee von Jenny, 2018

Heinrich ist ein Mitglied der Familie zu Richtenberg, einer alten deutschen Adelsfamilie, auf der seit der Zeit der Kreuzzüge ein Fluch liegt. Die ältesten vier Kinder sind dazu verdammt, nach und nach zur Personifizierung eines der Aspekte Jagd, Suche, Traum und Frage zu werden. Heinrich hat dabei das vermutlich (möglicherweise auch nicht) härteste Los getroffen – die Jagd.

Ruhelos ist er dazu verdammt, immer auf der Suche nach neuer Beute zu sein und sich, wenn sich das Ziel als lohnenswert erweist, rücksichtslos und ohne jedes Mitleid auf die Jagd zu machen. Erst wenn die Beute erlegt ist, winkt ihm ein kurzer Moment der Ruhe, der jedoch häufig von Schuldgefühlen überschattet wird. So hat er vor etwa 20 Jahren eine Bedienstete des elterlichen Haushalts „gejagt“, gefangen und schließlich missbraucht. Den Sohn, der daraus entstanden ist, hat er nie kennengelernt. Diese Schuld hat ihn schließlich dazu getrieben, seine „Neigungen“ dem Wohl einer höheren Macht zur Verfügung zu stellen und sich fortan auf die Jagd nach dem Unnatürlichen zu machen.

Begegnet man Heinrich, setzt fast automatisch eine Art Fluchtinstinkt ein, der nur mit einer erfolgreichen EN x 5-Probe unterdrückt werden kann. Bei genauer Beobachtung bemerkt man, wie er unaufhörlich dazu tendiert, in Räumen die möglichen Fluchtwege zu prüfen, sich niemals in eine Ecke stellt oder setzt und unter freiem Himmel stets seinen Rücken freihält. Wird Heinrichs Jagdinstinkt geweckt, setzt bei ihm jegliches menschliche Gefühl aus und er wird zu einer unerbittlich jagenden Bestie, die alles tut, um ihre Beute zu erhalten.

Heinrich zu Richtenberg
Verfluchter Jäger

ST 12 KO 12 GE 13 IN 11 EN 13 CH 11

TP 12 WP 13

Facetten: Reichtum.

Angriffe: Unbewaffnet 80%, Schaden 1W4-1.
Jagdmesser 50%, Schaden 1W6, PB 3.

Fertigkeiten: Athletik 70%, Fahren 40%, Fremdsprache (Englisch) 40%, Geschichte 20%, Heimlichkeit 50%, Militärwissenschaft 20%, Nahkampfwaffen 50%, Psychologie 50%, Reiten 40%, Schwimmen 50%, Suchen 60%, Überlebenskunst 50%, Überzeugen 50%, Verkleiden 30%, Wachsamkeit 60%, Waffenloser Kampf 80%.

Fluch der Vier: Ein vorwiegend im Orient als Fluch verwendetes Ritual, was dem Opfer samt Nachfahren eine grausige Bürde aufgibt. Die jeweils vier ältesten Kinder der Blutlinie des Opfers müssen sich den Aspekten Jagd, Suche, Traum und Frage hingeben. Stirbt eine der betroffenen Personen, so rückt das nächst älteste Kind nach.

Jagdtrieb: Wenn der Jagdtrieb einsetzt, was unterschiedliche Trigger haben kann, verfällt die betreffende Person in einen bestialischen Rauch und setzt seinem Opfer mit aller Konsequenz nach. Die Sinne sind geschärft, die Wachsamkeit steigt um +20% und auch im Nahkampf wird +1W4 mehr Schaden verursacht. Später, wenn nur noch verstörende Erinnerungen an die Geschehnisse übrig bleiben, verliert die jagende Person 1W4 STA aufgrund von Schuldgefühlen und Scham. Im Jagdrausch gilt automatisch Raserei.

Raserei: Heinrich führt zwei Nahkampfangriffe mit einem Malus von -20% aus.

Stabilitätsverlust: 1/1W4 STA wenn man Heinrich in seinem Jagdrausch erlebt.


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